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Bei der Schulmeisterschaft „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern, ausgerichtet vom Land Rheinland-Pfalz, erreichten die Schulruderinnen der IGS Zell mit dem Doppelvierer mit Steuermann in der Distanz über 1000m im Zollhafen in Mainz den 3. Platz.

Die Schülerinnen Laura Kennedy (Schlagfrau), Hanna Kaiser, Enni Schawo, Klara Weyand und Steuermann Laurin Fischer haben sich mehrere Wochen während des Sportunterrichts und zusätzlich abends in mehreren Trainingseinheiten auf ihre allererste Regatta vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei dankenswerterweise von der erfahrenen und selbst früher erfolgreichen Regattaruderin Andrea Lehmen vom Ruderverein Zell, die die Technik – vor allem am Start – und die Kondition mit den Schülerinnen verbessert und trainiert hat. Nicht nur beim Training, sondern auch beim Transport des Bootes waren viele hilfreiche Hände des Rudervereins notwendig, damit ein Start in Mainz überhaupt ermöglicht werden konnte. Norbert Feiden, Claus Bamberg, Toni Binz, Günter Lauterborn und Michael Steffen halfen dabei, das Boot „Marienburg“ abzuriggern  (Ausleger abschrauben), auf den Hänger zu verladen und nach Treis-Karden zum Weitertransport zu fahren. Dafür herzlichen Dank.

Bei bestem Wettkampfwetter glückte der Start zum Vorlauf und Laurin steuerte das Boot geschickt über die leicht gebogene Strecke. Nach etwa 500m hatten die Schülerinnen bereits eine Bootslänge Vorsprung vor dem Vierer aus Speyer und konnte diesen bis ins Ziel halten. Durch diesen sowohl unerwarteten als auch hervorragenden Sieg waren sie für den späteren Endlauf qualifiziert.

Im Finale, bei dem es um das Ticket nach Berlin zum Bundesfinale ging, mussten die Schülerinnen gegen die Vierer aus Münstermaifeld (Ruderverein Treis-Karden) und Mainz antreten. Die beiden sehr erfahrenen Schulen machten, wie erwartet, den Sieg unter sich aus. Die „Marienburg“ ging als Dritter über die Ziellinie und die Mannschaft konnte, trotz des bereits vorangegangenen anstrengenden Rennens, ihre sehr gute Leistung bestätigen, indem sie die gute Zeit aus ihrem Vorlauf noch einmal erreichten.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurden dann die Urkunde und die Bronzemedaillen, überreicht von Herrn Stäudt vom Ministerium für Bildung, stolz entgegengenommen.

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Der Achter gilt traditionell als das „Flaggschiff“ des Deutschen Ruderverbandes. In den unterschiedlichsten Besetzungen wurde der Deutschland-Achter schon mehrfach Europameister, Weltmeister und Olympiasieger. Außerdem wurde er siebenmal zu Mannschaft des Jahres gewählt.

Als kleiner Höhepunkt und Abschluss des Schulruderns in diesem Schuljahr durften die Schülerinnen und Schüler nun auch das Gefühl, in einem Achter zu sitzen und diesen gemeinsam zu rudern, erleben. Nachdem sie in mehreren Stunden unter der Leitung von Claus Bamberg vom Ruderverein Zell das Rudern mit Riemen erlernt haben, brachten sie den Achter des Rudervereins Zell von 1936 aufs Wasser. Dies geschieht nicht allzu oft, da es durch seine imposanten Ausmaße von ca. 18m Länge sehr viel aufwändiger ist als einen Vierer oder einen Zweier zu benutzen, die jeweils jede Woche zum Einsatz kommen.

Alle Schülerinnen und Schüler mussten mit anpacken, um das Holzklinkerboot zum Steg zu transportieren und dort aufs Wasser zu lassen.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schulruderer eine 4km lange Fahrt auf der Mosel mit Wellengang erfolgreich absolvieren und am Ende das Boot wieder gemeinsam ins Bootshaus zurücklegen. Dass das ein besonderes Erlebnis für alle war, darin waren sich die Schülerinnen und Schüler einig. Nach dieser Mannschaftsleistung kann jeder in den letzten Stunden, die noch bis zu den Ferien verbleiben, die in diesem Schuljahr erlernten Ruderkenntnisse für sich alleine im Einer erproben.

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Nachdem am Morgen des 14. April noch Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten, starteten die Ruderer des RV Zell am Mittag dann doch bei zaghaftem Sonnenschein in das neue Ruderjahr. Auf der Agenda standen die Taufe von zwei neuen Booten und die Übergabe eines 500€ Schecks durch die Raiffeisenbank Zeller Land. Im Beisein der Beigeordneten Frau Mechthild Esser von der VG Zell und Frau Bettina Salzmann von der Stadt Zell und unter viel Applaus wurde ein nagelneuer C-Line 4er mit Steuermann und ein generalüberholter Rennzweier in die Bootsfamilie aufgenommen. Dann starteten 7 Mannschaftsboote in Richtung Schwarze Katz Brunnen und Zeller Ostermarkt, um die neue Saison lautstark und vielstimmig einzuleiten. 
Nach der üblichen kurzen Runde durch das Revier beendeten Ruderer und Gäste den Tag an einem bunten und reichhaltigen Büffet. Vielen Dank an alle Spender.

MBA

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Geschrieben am 21. Februar 2019

Im vergangenen Januar fand zum zweiten Mal die „Women’s Rowing Challenge“, durchgeführt von der Firma Concept2 und dem Deutschen Ruderverband, statt. Knapp 2000 Athletinnen aus insgesamt 87 Rudervereinen aus ganz Deutschland haben an den vier Challenge-Terminen teilgenommen. Für jeden Termin gab es eine Zeitvorgabe von 8, 15, 22, und 30 Minuten mit dem Ziel, in der vorgegebenen Zeit so viele Meter wie möglich auf einem IndoorRower zurückzulegen. Der Meterstand wurde per Selfie dokumentiert und im Ergebnisportal hoch geladen.

Seit Anfang Januar stehen den Vereinsmitgliedern und den Schulruderern drei Ruderergometer auf der Galerie in der Turnhalle der Gartenstraße, zusammen mit weiteren Fitnessgeräten, zum Training im Winter zur Verfügung. Die 26 Zeller Ruderinnen und Schülerinnen, die bei der Challenge mitgemacht hatten, belegten mit insgesamt 207.854m den 46. Platz. Das ist  im Vergleich zu den großen Vereinen mit fast 200 aktiven Teilnehmerinnen eine beachtliche Leistung.

Kerstin Goeres konnte sogar in ihrer Altersklasse (Ü30) deutschlandweit den 8. Platz mit 18.608m erreichen. Beste Teilnehmerin bei den Schülerinnen war Elena Gilles (Foto), die an allen vier Terminen insgesamt 15.322m schaffte.

Alle Ergebnisse (Einzelrangliste und Vereinsranking) können unter https://www.rudern.de/womens-challenge eingesehen und herunter geladen werden.

Bei der nächsten Runde im Januar 2020 starten hoffentlich wieder alle motiviert ins neue Jahr und versuchen, ihre persönliche Leistung aus diesem Jahr zu verbessern und vielleicht sogar noch mehr Meter gemeinsam zu erreichen.

Quelle: https://www.igszell.de/aktuelles/ruderverein-und-schuelerinnen-rudern-zusammen-ueber-200-000m/

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Schon seit fast drei Schuljahren arbeiten die IGS Zell, unterstützt durch den Förderverein der Schule, mit dem Ruderverein Zell in der Ausbildung junger Ruderer zusammen. Diese Kooperation wird von den Schülerinnen und Schülern der IGS sehr gut angenommen und ist Dank der tatkräftigen Unterstützung der Ausbilder des Rudervereins, Claus Bamberg und Wilfried Kunze, äußerst erfolgreich.

Allein in diesem Schuljahr werden, begleitet von ihren Sportlehrerinnen Frau Peitz und Frau Winkler, 33 Schülerinnen und Schüler auf der Mosel ausgebildet. Vor kurzem wurde dieses Engagement durch die Verbandsgemeinde mit dem Jugendförderpreis ausgezeichnet.

Nach dem Abrudern, das vom Ruderverein Zell jedes Jahr Ende Oktober gefeiert wird, wurde der Steg Anfang November aus dem Wasser genommen. Ab diesem Zeitpunkt sind die Ruderer in „Winterruhe“. Das bedeutet nicht, dass die Schüler auf der faulen Haut liegen. Sie tauschten die Boote gegen Fitnessgeräte an Land ein. Momentan arbeiten die Schüler an Ruderergometern, mit Fitnessbällen und dem eigenen Körpergewicht, um Kondition und Kraft zu verbessern, was für das Rudern ebenfalls wichtig ist.

Ende März kann die Gruppe sich dann wieder freuen, aufs Wasser zu gehen, um der Ruderbewegung den Feinschliff zu geben.

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Der Ruderverein Zell-Mosel 1921 e.V. hatte zur traditionellen Frühjahrswanderung eingeladen und zwanzig Wanderer versammelten sich am frühen Sonntagmorgen am Bahnhof Bullay. Über Koblenz ging es per Bahn und Bus zur Haltestelle „Naßheck“ auf dem vorderen Hunsrück.

Der Ruderverein Zell-Mosel 1921 e.V. hatte zur traditionellen Frühjahrswanderung eingeladen und zwanzig Wanderer versammelten sich am frühen Sonntagmorgen am Bahnhof Bullay. Über Koblenz ging es per Bahn und Bus zur Haltestelle „Naßheck“ auf dem vorderen Hunsrück.

Mächtige Bäume begleiteten die Wanderer zum „Bruder Tönnes-Hügel“, einem 40 m breiten und 10 m hohen Grabhügel eines keltischen Fürsten aus dem 6./7. vorchristlichen Jahrhundert. Zahlreiche solcher Grabhügel findet man entlang der ehemaligen Straße vom Rhein zur Mosel. In Höhe der kleinen Siedlung Hünenfeld hat man einen herrlichen Blick in die Eifel, ins Rheintal unterhalb Koblenz und auf der Rheinseite sieht man die Silhouette der Marksburg. Gegen Mittag wurde die schöne Freizeitanlage oberhalb Waldesch erreicht. Man stärkte sich und die ersten Weinflaschen kreisten.

Nach einem kurzen Anstieg tauchte die Wandergruppe in das riesige Waldgebiet, vornehmlich Koblenzer Stadtwald, ein. Es gab phantastische Blicke ins Rheintal mit der Lahnmündung und später über Koblenz bis hinunter nach Vallendar.

Bei herrlichem Sonnenschein erreichten die Wanderer das „Forsthaus Kühkopf“.Zwar hatte die Wirtin in der Gaststätte zwanzig Plätze reserviert aber das wunderbare warme Frühlingswetter lockte auf die große Sonnen-Terrasse wo man sich mit Speis und Trank nach rund 12 km Wanderung stärkte.

Per Bus und Bahn ging es am späten Nachmittag zurück zur Mosel. Die Wanderer bedankten sich bei Wanderwart Gerhard Schommers für diesen tollen Tag und regten an nach der Rudersaison 2017 im Herbst erneut eine gemeinsame Wanderung zu unternehmen.

Gerhard Schommers

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